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Auffälliges Verhalten bei Kindern und Jugendlichen kann harmlos und vorübergehend sein. Bestimmte Ängste sind Teil des natürlichen Entwicklungsprozesses eines Kindes. Das rebellische Verhalten von Jugendlichen ist meist nichts anderes als ein Anzeichen dafür, dass sie erwachsen werden und bereit sind, eigene Wege einzuschlagen. Um die Ursachen des Verhaltens zu ergründen, kann es manchmal schon genügen, dem Kind oder Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Wiederkehrende auffällige Verhaltens- weisen können aber auch auf ernsthafte psychische Störungen hinweisen. Sie zeigen an, dass Handlungsbedarf  besteht und sind ein ernstzunehmendes Warnsignal. In diesem Fall ist es sinnvoll, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 

Mögliche Ursachen, warum ein Kind Psychotherapeutische Hilfe braucht:

  • entwicklungsbedingte Krisen
  • große Veränderungen im sozialen Umfeld (Kindergarteneintritt, Schuleintritt, Schulwechsel, Umzug,...)
  • Veränderungen der familiären Situation (Geburt eines Geschwisters, Trennung der Eltern,...)
  • Schwierigkeiten in der Schule
  • schwere Krankheiten oder Behinderungen des Kindes
  • schwere Krankheiten oder Behinderungen eines Elternteils oder Geschwisterkindes
  • Verlust einer geliebten Person oder eines geliebten Tieres
  • traumatische Erlebnisse (Unfall, Gewalt, Missbrauch, Flucht, Krieg,...)

 

Psychotherapie kann Kindern und Jugendlichen helfen bei:

  • Lernstörungen und Prüfungsängsten
  • Schlafstörungen
  • Essstörungen
  • Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität
  • Rückfall in frühere Entwicklungsphasen
  • Einnässen, Einkoten
  • Tics
  • Traurigkeit, Freudlosigkeit und extremen inneren Rückzug
  • auffallend aggressivem Verhalten
  • Zwängen
  • psychosomatischen Reaktionen (z.B. Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen, für die es keine organische Ursache gibt)

 

Diese und weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

 

http://www.voepp.at/psychotherapeutinnen/kinder/index.html

 

https://www.psychotherapie.at/oebvp/arbeitsbereiche/saeuglings-kinder-und-jugendpsychotherapie

 
Kinder  und  Jugendliche  können  die  Zustimmung  zur  Therapie nach gesetzlich  festgeschriebener  Regelung  des  Bundesministeriums   für Gesundheit nur selbst erteilen. 
 

 

Psychotherapie  mit  Säuglingen,  Kindern  und  Jugendlichen  erfordert  eine besondere Qualifikation,  die, aufbauend auf die Psychotherapieausbildung, in Form einer in sich geschlossenen Weiterbildung erworben werden soll. 

 

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© Barbara Huppmann