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Die  Lebenswelten  von  Kindern  sind  so vielseitig wie die von Erwachsenen. Schule, Freundeskreis, Familie und  Freizeit unter einen  Hut  zu  bringen,  bedeutet  für Kinder ganz schön viel Stress. Kein  Wunder, dass sie von den Anforderungen, die an sie gestellt werden, zeitweilig überfordert sind. 

Bisweilen tummeln sich auf engstem Raum die unterschiedlichsten  Gefühle.   Wut  und  Angst, die  auf  den  ersten  Blick gar  nicht zusammen zu   passen  scheinen,  wechseln  sich  ab.  Als Erwachsene    sind    wir   dann   ganz     schön  gefordert und können das Verhalten der Kinder nur schwer einordnen. 

Für  Kinder  ist  es besonders  schwer, mit Worten  auszudrücken,   was   in   ihnen vorgeht.  Wir  können  Sie   oft   nicht    einfach fragen,  wieso  sie  wütend  werden   oder   sich zurückziehen, weil sie es uns nicht beantworten können.  Wir  bemerken  aber,  dass sie unsere Aufmerksamkeit brauchen.  Im  Spiel finden sie eine geeignete Sprache um sich auszudrücken.

Dort  können  sie  das,   was  ihnen  wichtig   ist, symbolisch  ausdrücken  und  uns  mitteilen.  Im freien  Spiel  haben  sie  die   Möglichkeit,    ihre Gefühle  zu  explorieren,  Wege  zu  finden,  mit ihnen   umzugehen,   und    sich,   in     sicherer Atmosphäre, sogar ihren Ängsten zu nähern. 

 

Um Kinder und Jugendliche zu verstehen, müssen wir:


- ihre Schwierigkeiten aus ihrer Perspektive betrachten
- versuchen, die Welt mit ihren Augen zu sehen,

- ihre Freude, ihren Spaß, aber auch ihre Wut und ihre Sorgen nachfühlen,
- ganz in ihre Welt und ihr Spiel eintauchen,
- ihnen in ihrer Sprache Antwort geben!

 

 

               ... gehen wir ein paar Schritte

                                 mit ihnen gemeinsam!

 

   … gemeinsam    

Schritte

        ins Leben

   setzen!



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© Barbara Huppmann